Workshop – Grundlagen der Fotografie

Am Samstag gab ich einen Workshop zu dem Thema “Grundlagen der Fotografie” in Form eines Einzelcoachings. Dazu möchte ich euch heute etwas näher berichten.

 

Hendrik hatte mir eine Mail geschrieben, dass er sich kurz vor dem Urlaub noch eine neue Kamera gekauft hat und gerne noch einen Workshop haben möchte um das Bestmögliche aus den Urlaubsbilder rauszuholen. Wir hatten uns für den vergangenen Samstag verabredet und weil der Wetterbericht uns keinen Regen versprochen hat, legten wir den Treffpunkt direkt in den Großen Garten. Was gibt es schöneres als den Workshop gleich in der Natur durchzuführen!

 

Nach ein wenig Smaltalk wusste ich wie fit er in Sachen Fotografie ist und daher auch wie tief ich mit ihm in die Materie einsteigen kann. Der Einstieg für die Grundlagen waren die Themen Blende, Verschlusszeit und ISO-Werte, wie sie das Bild beeinflussen und wie sie im Zusammenspiel die Belichtung bestimmen. Hier zeigte sich auch der Vorteil der freien Natur, da wir das Theoretische durch wechselnde Lichtverhältnisse und schöne Motive gleich praktisch an seiner Kamera anwenden und üben konnten. Danach folgten die weiteren wichtigen Dinge wie die unterschiedlichen Messmodi der Belichtung, die Belichtungskorrektur, der Weißabgleich, das richtige Fokussieren, Tips zum Thema Perspektive und Bildkomposition, die Vorteile des RAW-Formates gegenüber dem JPEG, ein kurzer Einblick was beim Umgang mit Systemblitzen möglich ist und abschließend noch ein Ausflug in die Vielfalt der unterschiedlichen Objektive und Brennweiten.

 

Damit er seine Kamera bis zu seinem Urlaub noch besser kennenlernt und die Zusammenhänge von Blende, Zeit und ISO besser versteht, gab ich ihm noch ein paar kleine Hausaufgaben mit:

  • Vergleich der Schärfentiefe bei verschiedenen Blenden und Brennweiten, um in der entsprechenden Situation schnell die richtige Einstellung zu finden
  • Ermitteln der längsten möglichen Belichtungszeit, um zu wissen bei welcher Zeit man sicher noch scharfe Fotos ohne Stativ machen kann
  • und schlussendlich das Rauschverhalten der eigenen Kamera austesten, um für sich selber eine ISO-Grenze zu setzen, damit man sich nicht später über zu stark rauschende Bilder ärgern zu muss

Da ich auch ein absoluter Technikfreak bin, durfte sich Hendrik auch noch den ein oder anderen Equipment-Tip anhören und mein vermutlich endloses Schwärmen über den Sniper-Strap (Amazon-Link). Ein Kameragurt den ich nicht mehr missen möchte, da man auch eine große DSLR mit Batteriegriff und schwerem Teleobjektiv über lange Zeit sehr bequem und vor allem schmerzfrei tragen kann und die Kamera auch sehr schnell schussbereit hat. Ich weiß ich tue es schon wieder…

 

An dieser Stelle nochmal vielen Dank an Hendrik und einen wunderschönen Urlaub!

 

Falls ihr auch Interesse an einem Workshop habt, dann schreibt mir einfach eine Mail an mail@pixelsinfonie.de. Die unterschiedlichen Workshopthemen findet ihr nochmal hier.

 

Viele Grüße

Ralph

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